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Newsletter der applied technologies GmbH: Neues aus dem Unternehmen, der Gaswirtschaft, der Technologie ...

Newsletter November 2011

30. November 2011

<<Salutation>>,

mit unserem neugestalteten Newsletter möchten wir Sie regelmäßig auf dem Laufenden halten. Dabei werden wir nicht nur über Entwicklungen bei applied technologies GmbH, sondern auch über Neuerungen in der Gaswirtschaft (EnWG, Bundesnetzagentur, BDEW, DVGW etc.) berichten. Um für unsere Kunden immer auf dem aktuellen Stand zu sein, analysieren wir aktuelle Leitfäden, Beschlüsse, Veröffentlichungen etc. und prüfen den Anpassungsbedarf für unsere Lösungen. Wir sind der Ansicht, diese Informationen sind auch für Ihr Tagesgeschäft interessant.

In dieser Ausgabe berichten wir über die Neuerungen im Lieferantenwechsel-Prozess sowie Anforderungen der ACER-Behörde zur Unterbindung von Insiderhandel und Marktmissbrauch. Bezüglich der mit dem Lieferantenwechsel-Prozess einhergehenden Formatänderungen werden wir unsere Communicator- bzw. GasDataHub-Kunden separat informieren.

Darüber hinaus planen wir für die Technik-Interessierten unter unseren Kunden jeweils kurze Beiträge zu Erfahrungen mit Technologien, Vorgehensmodellen, Datenbanken, Tools etc. Außerdem werden wir in loser Folge "Gesichter" von applied technologies GmbH vorstellen, damit Sie unsere Mitarbeiter kennenlernen können.

Folgen Sie uns auf Twitter bzw. auf Facebook und lassen Sie uns wissen, was Sie von unserem Newsletter halten.

 Wir wünschen Ihnen eine gute Adventszeit und verbleiben mit freundlichen Grüßen,

Ihr Team von
applied technologies GmbH

Neuigkeiten ...

... aus der Energiewirtschaft

GeLi Gas zum 01.04.2012 

Die Bundesnetzagentur hat am 28.10.2011 neue Regeln für den Wechsel des Strom- und Gasanbieters festgelegt. Der Wechselprozess soll auf diese Weise noch einfacher und effizienter durchgeführt werden können und ab dem 01.04.2012 innerhalb von drei Wochen abgewickelt sein. Der Lieferantenwechsel ist somit nicht mehr an den jeweiligen Monatsbeginn gekoppelt.  Der Wegfall von rückwirkenden Prozessschritten sowie der Entfall des Prozesses „Lieferantenwechsel“ und dessen Ablösung durch die Prozesse „Lieferbeginn“, „Lieferende“ und den Hilfsprozess „Kündigung“ sollten eine deutliche Vereinfachung für die Marktpartner im Wechselprozess herbeiführen.
Am 18.11.2011 hat die Bundesnetzagentur die entsprechenden Format-Anpassungen veröffentlicht. Gewohnter Weise denkt die Bundesnetzagentur, die Umsetzungspflicht zum 01.04.2012 gewährleistet einen hinreichenden Vorlauf für die Einführung der erforderlichen IT-Prozesse.

Energiehandel – Maßnahmen gegen Marktmissbrauch

Die europäische Agentur für die Zusammenarbeit der Energie-Regulierungsbehörden (ACER) hat vor einigen Tagen über Regelungen zur Vermeidung von Insiderhandel und Manipulationen im Energiehandel berichtet. Demzufolge sind Energiehändler zukünftig verpflichtet, Handelstransaktionen (Verkäufer, Käufer, Begünstigter, Umfang, Preis, Datum, Zeit der Transaktion) bei ACER zu melden. Die ACER Behörde wird die Daten mit Analysewerkzeugen auf Besonderheiten untersuchen und hofft auf diese Weise, Preismanipulationen bzw. Insiderhandel wirksam zu unterbinden. In der zuständigen Kommission werden jedoch De-Minimis-Ausnahmen für Unternehmen mit geringen Handelsvolumen diskutiert.
 
Die Rechtsvorschrift tritt Ende des Jahres in Kraft. Eine entsprechende Durchführungsverordnung soll in den kommenden Monaten ausgearbeitet werden. Mit deren Vorliegen wird erkennbar sein, welche Anforderungen in den Systemen umzusetzen sind.

Sprechen Sie uns an – wir informieren Sie gerne!

... aus der Technologie - Vorgehensmodell SCRUM

applied technologies GmbH realisiert seit mehr als zehn Jahren Projekte auf Basis eines iterativen Vorgehensmodells. In 2010 wurde das erste Projekt auf das Vorgehensmodell Scrum umgestellt. Scrum ist ein Vorgehensmodell der agilen Softwareentwicklung und überträgt Erfahrungen aus der Entwicklung in der Automobilbranche (Stichwort: „lean production“) auf die Softwareentwicklung.

Bei Scrum wird grundsätzlich angenommen, dass Produktfertigungs- und Entwicklungsprozesse so komplex sind, dass sie sich im Voraus weder in große abgeschlossene Phasen noch in einzelne Arbeitsschritte mit der Granularität von Tagen oder Stunden pro Mitarbeiter vorher planen lassen.

Eines der wesentlichen Merkmale von Scrum ist die iterative Vorgehensweise, mit der von Beginn des Projektes an in sogenannten „Sprints“ (Iterationen) lauffähige Versionen des Produktes mit neuen Funktionalitäten erstellt werden. Dazu ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Kunden erforderlich – mit dem Vorteil, dass der Kunde einen greifbaren Eindruck über den Projektstand gewinnt und die Möglichkeit besitzt, neue und geänderte Anforderungen einzubringen bzw. Fehlentwicklungen gegenzusteuern.

Dieses Verfahren eignet sich ideal für Projekte mit engem Zeitrahmen, unklaren Anforderungen und innovativen Themen. Scrum bietet mit dem agilen Ansatz die Möglichkeit, sehr schnell Ergebnisse zu erhalten und sich ändernde Anforderungen zu berücksichtigen. Damit werden Sicherheit und Vertrauen für die restliche Projektlaufzeit aufgebaut – für Team UND Kunde.

Unsere Mitarbeiterinnen Sabine Behrendt und Ilse Prinzmeier absolvierten die Qualifikation zum Certified Scrum Master. Ein zertifizierter Scrum-Master (CSM) ist durch einen zugelassenen Scrum-Trainer in Scrum-Terminologie, -praxis und –grundregeln unterrichtet worden, die Rolle als „Scrum Master“ zu erfüllen. Ein Scrum Master führt die Scrum-Regeln ein, prüft deren Einhaltung, moderiert die Meetings und kümmert sich um jede Störung des Scrum-Prozesses.

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